Autor Thema: "Pilgern auf dem Jakobsweg-Die Suche nach der Quelle des Christentums"  (Gelesen 20386 mal)

Sue

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"Pilgern auf dem Jakobsweg-Die Suche nach der Quelle des Christentums"
« am: Dezember 12, 2014, 17:55:15 Nachmittag »
Vorneweg: Ich bin selbst mehrere Pilgerwege gewandert und die unterschiedlichsten Menschen begegnet. Auf welcher Weise auch immer, jeder von Ihnen war auch auf einem inneren Weg, wenn er sich äußerlich hartgesotten oder unspirituell gab. Am Ende des Weges wurden die meisten stille, machten ihre eigene Erfahrungen, die sie mit in den Alltag nahmen. Für all diejenigen, die mehr als nur sportliche Herausforderung suchen möchte ich das folgende Buch gerne weiter empfehlen: "Pilgern auf dem Jakobsweg-Die Suche nach der Quelle des Christentums" von Zoran Perowanowitsch
ISBN  978-3-9805894-1-3  www.kitesh.de
Der Titel ließ mich erst glauben, es handelt sich um ein sehr kirchlich-christliches Buch, doch dem war es nicht. Sehr unterhaltsam geschrieben, mit vielen lustigen Begegnungen und Gesprächen über Gott und die Welt, aber dennoch durchzieht es ein existentieller Zug, der wie ein stiller Pfad sich durch das Buch zieht. Tiefgreifende Erfahrungen werden geschildert, doch in einer sehr schlichten Art, die mir selten in dieser Weise begegnet ist.

Natürlich wäre ich auf Eure Meinung neugierig.

Sue 
« Letzte Änderung: Dezember 28, 2014, 12:26:12 Nachmittag von Sue »

Kruemel

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Dein Titel setzt aber hohe Erwartungen !!!
« Antwort #1 am: Dezember 12, 2014, 18:24:31 Nachmittag »
Hallo Sue,

gibt es denn irgendwo eine Leseprobe? Auf die Schnelle konnte ich da Nichts finden.

Gruß Stephan
Schreibfehler sind lediglich Specialeffects meiner Tastatur

http://www.pilgerweg-mecklenburgische-seenplatte.de/

hier gehts zur Wanzenumfrage

Sue

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Re: Endlich ein Pilgerbuch welches diesen Namen verdient
« Antwort #2 am: Dezember 12, 2014, 19:20:55 Nachmittag »
Also ich habe es zuerst bei den e-Books Amazon Kindle-Shop gefunden mit Leseprobe, doch mich dann für das Taschenbuch beim Verlag www.kitesh.de entschieden auch mit vielen Bildern. Der Autor pilgerte vom Somport-Pass über Compostela bis nach Finisterre über 1000km. Es muss im Frühjahr 2012 gewesen sein. Tagelang traf er keinen Pilger übernachtete allein in den Refugien.
« Letzte Änderung: Dezember 12, 2014, 19:34:25 Nachmittag von Sue »

Sue

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Re: Endlich ein Pilgerbuch welches diesen Namen verdient
« Antwort #3 am: Dezember 12, 2014, 23:27:56 Nachmittag »
Mit der Quelle ist nicht ein geschichtlicher Ursprung gemeint, sondern, so habe ich es verstanden, die innere Erfahrung aus der das was das Christentum im innersten ausmacht, erfahrbar, verständlich wird. Es würde zu weit führen hier das Buch zu besprechen, denn einige Erfahrungen auf dem Weg werden darin beschrieben, die es verständlich machen.

Berthold

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Re: Endlich ein Pilgerbuch welches diesen Namen verdient
« Antwort #4 am: Dezember 13, 2014, 15:34:17 Nachmittag »
Liebe  Sue,
 
im  Interesse  der  Übersichtlichkeit wäre  es vorteilhaft  ,wenn  Du  für  die  Vorstellung  eines  Buches  nicht  ein  eigenes  Thema  eröffnetest,  sondern  sie  im     Bücherboard platziertest . Auch  fände  ich   es   günstiger ,  den  Titel  des  Buches  voranzustellen  und  nicht  eine  persönliche Wertung ( „ Endlich ein Pilgerbuch welches diesen Namen verdient“)

Liebe  Grüße

Berthold



PeterVinzenz

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Endlich ein Pilgerbuch welches diesen Namen verdient
« Antwort #5 am: Dezember 13, 2014, 16:25:51 Nachmittag »
😉 Post von sue ist ein relaunch | http://pilgerforum.de/forum/index.php/topic,13321.0.html#msg139604 | die zweite headline hat ihr marketingmässig mehr response gebracht... Lg peter vinzenz

Sue

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Re: Endlich ein Pilgerbuch welches diesen Namen verdient
« Antwort #6 am: Dezember 13, 2014, 17:16:11 Nachmittag »
Da ich neu hier bin kann ich auf Nachsicht hoffen. Eigentlich war mir die Frage mehr, ob jemand von Euch das Buch kennt, um sich und nicht Vermutungen auszutauschen.

Sue

FrankHD

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Re: Endlich ein Pilgerbuch welches diesen Namen verdient
« Antwort #7 am: Dezember 19, 2014, 08:28:35 Vormittag »
Hallo Sue,
ja, ein unterhaltsam geschriebenes Buch, sehr ähnlich denen die ich bisher gelesen habe - deshalb finde ich die Threadüberschrift unpassend weil abwertend für die Bücher anderer Buchschreiber , die sich auch hier im Forum tummeln.
Der Autor beschreibt seine Wandertage und Begegnungen mit Mitpilgern. Sein Abhandlungen über seine inneren Befindlichkeiten sind mir etwas zu esoterisch angehaucht und ich bekomme sie auch nicht immer mit dem Untertitel des Buches (Die Suche nach der Quelle des Christentums) überein. Aber wie gesagt - unterhaltsam geschrieben.
Gruß
Frank
2010/2012 camino francés
2012 camino portugués
2013 via de la plata (Sevilla - Zamora)
2014 camino primitivo
2014 camino inglés
2017 via de la plata (Zamora - Santiago)

Sue

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Re: Endlich ein Pilgerbuch welches diesen Namen verdient
« Antwort #8 am: Dezember 19, 2014, 20:56:06 Nachmittag »
Hallo Frank!

Ich selbst habe es eben nicht so allgemein aufgenommen. Natürlich bestimmt dies der jeweilige Hintergrund. Die Erfahrungen die geschildert werden berühren ja die tiefsten Fragen der Religionen und Selbstverständnis des Menschen und haben, so verstehe ich es, nichts mit persönlichen Empfindsamkeiten zu tun. Hast du das ganze Buch gelesen?, denn am Meer sitzend findet er die Quelle des Christentums. Aber vielleicht muss man einen spirituellen Hintergrund haben, um dies zu verstehen.
Freue mich das du deine Meinung geschrieben hast.

Sue
« Letzte Änderung: Mai 25, 2015, 09:47:15 Vormittag von Sue »

Sue

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Re: Endlich ein Pilgerbuch welches diesen Namen verdient
« Antwort #9 am: Dezember 19, 2014, 22:44:15 Nachmittag »
Lieber Fred!

Für mich ist der Glaube der erste Schritt. Wenn sich der Glaube oder Gebet vertieft, dann wird es erst mal still mit all den Vorstellungen was was ist. Eine innere Reinheit besteht auch darin, dass die zu schnell geäußerten Meinungen die Zurückhaltung ertragen lernen. Wenn in dem Buch von Quelle gesprochen wird, habe ich immer so verstanden, dass der Autor damit einen Reinigungsweg meint, der ihn zum inneren Erleben des Christus führt. Mit der Quelle ist die unmittelbare Erfahrung des Christus dort gemeint. 
Entschuldige, ich kann es nicht enfacher ausdrücken. Es ist auch schwierig, denn wenn man keinen Zugang zu diesen Dingen hat, dann wird es auch nicht gesehen.
Frank hat recht, ich würde das Buch nicht wieder mit diesem Satz vorstellen wollen, doch es hat mich sehr angesprochen.

Grüße
Sue
« Letzte Änderung: Dezember 22, 2014, 20:54:45 Nachmittag von Sue »

Berthold

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Re: Endlich ein Pilgerbuch welches diesen Namen verdient
« Antwort #10 am: Dezember 20, 2014, 08:11:04 Vormittag »


..... ich würde das Buch nicht wieder mit diesem Satz vorstellen wollen, doch es hat mich sehr angesprochen....


Hallo   Sue,

Du  kannst  den  Titel  im  Eingangspost  auch  jetzt  noch ändern.   ( Vorschlag:  für  die  Übersichtlichkeit  dieses  Boards   wäre  es  am  hilfreichsten,  hierfür  einfach  den  Titel  des     Buches  zu  wählen).

Technisch  geht  das so:  du  klickst  in  Deinem  Eröffnungspost  auf  " Ändern",  und  schon  kannst Du  einen   neuen  Titel schreiben.  Wenn  du  diese  Änderung  dokumentieren  willst ,  schreibst  Du   am besten am  Ende      Edit:  Titel  geändert .   Wenn du  die  Änderung   ganz  besonders  nachvollziehbar  gestalten  willst , kannst  du  ja  noch  den ursprünglich  gewählten  Titel  erwähnen. Dann  erschließt  sich  für  nachfolgende  Leser  auch  der  Sinn  von  weiteren  Diskussionsbeiträgen.

elkeujosef

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Re: Endlich ein Pilgerbuch welches diesen Namen verdient
« Antwort #11 am: Dezember 20, 2014, 17:16:57 Nachmittag »

"die Quelle des Christentums" ist das Evangelium. Alles Andere ist eine Art Do-It-Yourself-Spiritualität.

Franz von Assisi war da bescheidener gewesen. Und der war wirklich ganz nah dran...


Die Quelle des Christentums ist das Evangelium? Welches? Das nach Thomas?
Ich GLAUBE, lieber Fred M@rio, die irrst. Befrage einmal die Wikipedia-KirchenväterInnen.
Dein Urteil, alles andere sei Do-It-Yourself-Spiritualität, ist noch zu begründen. Wieso ist das so? Du bist sehr brutal mit deinen Äußerungen, wie ein Inquisitor.

Und Franz von Assisi bezeichnete sich selbst als "idiota" und damit ist alles gesagt. Soweit ich Thomas von Celano richtig interpretiere ist dies nicht in der Tugend der Bescheidenheit begründet, oder?

BC
Elke


silvertrain

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Re: "Pilgern auf dem Jakobsweg-Die Suche nach der Quelle des Christentums"
« Antwort #12 am: Dezember 20, 2014, 19:51:31 Nachmittag »
Hallo Sue. Ich habe mir das Buch eben heruntergeladen und werde hoffentlich in nächster Zeit ausreichend Gelegenheit finden, es in Ruhe lesen zu können. Anschließend teile ich dir gerne meine Meinung dazu mit. Danke für deine Anregung. Andi

Pia.

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Re: "Pilgern auf dem Jakobsweg-Die Suche nach der Quelle des Christentums"
« Antwort #13 am: Dezember 20, 2014, 22:12:03 Nachmittag »
Ich weiss nicht, wie es Euch geht, aber immer wenn ein Artikel aus diesem Thread bei den neuesten Beiträgen auftaucht, hab ich kein gutes Gefühl. Jedenfalls nicht ein Gefühl, wie es in mir eine Inspiration durch Jesus bewirkt. Sue interessiert sich für nix ausser diesem Buch und ich habe das kaum noch unterschwellige Empfinden von Vermarktung und auch von Vorwurf. Kann ja alles falsch sein...aber so isses bei mir und das wollte ich jetzt mal an die Luft lassen.

silvertrain

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Re: "Pilgern auf dem Jakobsweg-Die Suche nach der Quelle des Christentums"
« Antwort #14 am: Dezember 20, 2014, 23:17:00 Nachmittag »
Ich weiss nicht, wie es Euch geht, aber immer wenn ein Artikel aus diesem Thread bei den neuesten Beiträgen auftaucht, hab ich kein gutes Gefühl. Jedenfalls nicht ein Gefühl, wie es in mir eine Inspiration durch Jesus bewirkt. Sue interessiert sich für nix ausser diesem Buch und ich habe das kaum noch unterschwellige Empfinden von Vermarktung und auch von Vorwurf. Kann ja alles falsch sein...aber so isses bei mir und das wollte ich jetzt mal an die Luft lassen.

Ich beteilige mich in diesem Forum im allgemeinen und an diesem Tread im besonderen als ein Diskutant, der ein Thema gerne aufnimmt, wenn es mich inhaltlich anspricht. Persönliche Ängste oder Verunsicherung waren selten hilfreich, um eine Diskussion inhaltlich voran zu bringen. Ich kann in Sue´s einleitendem Vortrag auch jetzt nichts Tendenziöses feststellen. Eine wie auch immer gerichtete und gewichtete Einordnung wie deine, Pia, in der du kurzerhand der Threadinitiatorin vage eine indifferente Sicht des fraglichen Buches unterstellst "Sue interessiert sich für nix ausser diesem Buch", wirft für mich die Frage auf, ob du Sue denn persönlich und vor allem SO gut kennst, um diesen kritischen Hinweis denn wirklich qualifiziert in den Raum stellen zu können. Ich kann für mich persönlich nur sagen, daß ich derartig persönliche Einschätzungen wenn überhaupt nur dann in einen öffentlichen Raum stelle, wenn ich das belastbar nachweisen kann. Ein diffuses "kann ja auch alles falsch sein" reicht nicht aus, um einer Diskreditierung anderer Einhalt zu gebieten - sie leistet dem, hoffentlich ungewollt, eher noch Vorschub. Ist übrigens nicht notwendig, auf meine Bedenken in anschließenden Kommentaren weiter einzugehen; ich würde es bevorzugen, wenn man sich statt dessen inhaltlich mit dem Buch beschäftigt, welches hier von Sue zur Diskussion gestellt wurde. Andreas