Autor Thema: osprey talon  (Gelesen 600 mal)

saxonia70

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osprey talon
« am: September 30, 2017, 20:48:42 Nachmittag »
hier meine kurze einschätzung zum rucksack talon 44 von osprey

der hersteller ist bekannt und wird von vielen pilgern genutzt mit den verschiedensten modellen

beim ersten mal trug ich den atmos 50, der ist eigentlich zu groß
so hab ich geschaut und bin auf den fast nur halb so schweren talon 44 gestoßen. was ich im vorfeld gut fand, das man die trinkblase zwischen rückenplatte und rucksack einschiebt, somit jederzeit dran kommt ohne den rucksack auspacken zu müssen. hat sich allerdings als nachteil herausgestellt weil man durch das tragen einen sehr hohen druck auf die blase ausübt. mir ist der rücken 2mal nass geworden weil durch den druck an der verschraubung das wasser raus kam. ist mir beim atmos nicht passiert, egal wie voll die blase war. vorteil: er ist sehr leicht. nachteil für meinen körper: die rückenplatte drückt unten unangenehm in den rücken. auch mehrere verstellungen der höhe brachten nix.
sicher gibt es menschen denen er passen wird.
ich werde mir nochmal den exos 48 anschauen, vom gewicht her ähnlich leicht und deutlich kleiner von den abmessungen wie der atmos trotz nur 2 liter volumenreduzierung

gruß
david

Heinander

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Re: osprey talon
« Antwort #1 am: September 30, 2017, 22:21:17 Nachmittag »
Hallo David,
vielen Dank für deine Infos zum Osprey Talon 44.
Diesem habe ich mir auch zugelegt und er soll bei mir ende November zum Einsatz kommen.
Für mich waren die Bauchgurte etwas zu kurz daher habe mir längere machen lassen.
Den Einsatz einer Trinkblase habe ich für mich nicht eingeplant.
Heinander


pilger0815

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Re: osprey talon
« Antwort #2 am: Oktober 01, 2017, 00:35:46 Vormittag »
Ich glaube, du hast zuviel nach Volumen und Gewicht geschaut. Erst kommt die Passform (und  Rückenlänge), dann das Gewicht und falls notwendig/gewünscht die Reduktion des Volumens.

Der Talon kennt nur die zwei Rückenlängen S/M und M/L. Beim Exos und Atmos gibt es S, M, L.
Ein M-Rücken passt vielleicht zu allen Ospreys. doch sonst muss die Grundgröße passen. Der individuelle Einstellbereich ist minimal.
Die Passform ist dann noch ein zusätzliches individuelles Thema, welches sich schwer in Zahlen oder Buchstaben übersetzen lässt.

Nicht jeder kann oder will sich spezielle Pilgerrucksäcke leisten.
Beim Volumensprung von z.B. 48 nach 58l kommen meist nur 50-100g zusätzliches Rucksackgewicht heraus. Und mit den verschiedenen Gurten kann man auch das halbe Volumen an Nutzlast noch vernünftig über den Rücken verteilen. Von daher ist das überflüssige Volumen/Gewicht beim Pilgern kaum ein Problem und für alle anderen Nutzungen vielleicht gerade groß genug. Zumindest sollte man mal ein paar Minuten über die anderen Nutzungen im "normalen" Leben nachdenken.