Autor Thema: Badischer Jakobsweg - Erfahrungsbericht  (Gelesen 3990 mal)

Peter K

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Re: Badischer Jakobsweg - Erfahrungsbericht
« Antwort #15 am: März 03, 2017, 09:20:22 Vormittag »
Welche Strecke würdet ihr wählen?

Ich werde in den Osterferien ein Teilstück Badischer Jakobsweg laufen.

Dafür habe ich drei Tage Zeit und würde gerne in "Pilgerherbergen" und Klöster übernachten.
Kennt ihr eine Teilstrecke bei der diese Form von Übernachtungen möglich wäre?
Und natürlich eine landschaftlich wunderbare und beeindruckende Strecke... :-)

buen camino
Peter
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südwind

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Re: Badischer Jakobsweg - Erfahrungsbericht
« Antwort #16 am: März 03, 2017, 12:13:40 Nachmittag »
Pilgerherbergen und Klöster zum übernachten wirst du keine finden. Auf diesem Weg.
Ich bin in Baden - Baden gestartet und habe in einem Gasthaus in Neusatz übernachtet.
Gegenüber dem Gasthaus gibt es einen kleinen Laden mit allen Sachen des täglichen Gebrauchs, Brot , Wurst , Käse, Obst usw.
Oben in Neusatzeck gibt es ein Kloster, da kann man wohl auch übernachten, aber soweit ich weiß nur zu bestimmten Veranstaltungen. Aber nachfragen lohnt sich bestimmt.
Ich bin dann bis Oberkirch gelaufen u dort privat übernachtet.
Direkt am Jakobsweg gibt es Schönstatt - Marienfried, in Oberkirch - Butschbach, die haben auch viele Einkehrtage und Exerzietien, vielleicht gibt es da auch eine Übernachtungsmöglichkeit. Wäre sicher schön dort, wie gesagt, nachfragen.
Wie schon mal erwähnt, es ist eine ganz tolle Strecke, ich denke, gerade über Ostern. Da fällt mir ganz spontan die herrliche Kirche in Sasbachwalden ein, oder Oberkirch.

Ganz liebe Grüsse Maria
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Jakobsweg von Straßburg nach Belfort
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Re: Badischer Jakobsweg - Erfahrungsbericht
« Antwort #17 am: März 03, 2017, 21:17:37 Nachmittag »
Welche Strecke würdet ihr wählen?

Ich werde in den Osterferien ein Teilstück Badischer Jakobsweg laufen.

Dafür habe ich drei Tage Zeit und würde gerne in "Pilgerherbergen" und Klöster übernachten.
Kennt ihr eine Teilstrecke bei der diese Form von Übernachtungen möglich wäre?
Und natürlich eine landschaftlich wunderbare und beeindruckende Strecke... :)

buen camino
Peter

Hallo Peter,

der bad. Jakobsweg ist bereits ab Etllingen schön, wie ich weiter oben unter Datum 13.10.16 schon erwähnte. Da wir von Waldprechtsweier nicht auf dem direkten Weg nach Gaggenau, sondern über die ebenso gut ausgeschilderte Alternativroute über Michelbach liefen, weiß ich, dass es dort ein Naturfreundehaus gibt das direkt am Weg liegt, mit dem Du aber Kontakt aufnehmen müsstest, da es nicht jeden Tag geöffnet hat.

Im Kloster Lichtenthal (Baden-Baden) übernachteten wir im Gästehaus und als Pilger erhält man sogar einen Rabatt auf den Zimmerpreis. Maria (Südwind) hat ja den Weiterweg ausführlich beschrieben.
Von Wiesloch-Walldorf Bahnhof ist es nur eine Stunde Fahrzeit bis Ettlingen Stadt.

LG Gerhard

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Re: Badischer Jakobsweg - Erfahrungsbericht
« Antwort #18 am: Mai 15, 2017, 00:15:06 Vormittag »
Was lange währt, wird endlich gut!

Wir konnten nach halbjähriger Pilgerpause endlich den Bad. Jakobusweg ab Baden-Baden bis nach Offenburg in etwas kürzeren Etappen fortsetzen. Das war wieder richtig schön, obwohl wir zwei verregnete Tage hatten.

Am Samstag, 06.05.17, fuhren wir von KA per Tram/Bahn/Bus bis zum Leopoldsplatz in BAD, um den im vergangenen Oktober in Ettlingen begonnenen Weg ab hier fortzusetzen. Das Wetter war zum Wandern genau richtig, etwas kühl aber mit genug Sonnenschein. Wegen des WE hatten wir in Neuweier ein Hotelzimmer reserviert.

Wir sahen auf dem Weg zur Trinkhalle sogleich die erste Muschel, die wechselweise mit dem Wanderzeichen des Ortenauer Weinpfades den Weg kennzeichnet. Wir gingen aber zuerst zur Tourist-Info, die am direkt am Weg liegt und fragten nach Infos zum Bad. Jakobusweg. Die Dame hinter dem Tresen schaute uns fragend an, sie konnte mit dem Jakobsweg nichts anfangen. Erst als ich ihr sagte, dass dieser doch parallel zum Ortenauer Weinpfad verläuft, reagierte ihre Kollegin mit "Aahh", lief weg und brachte den mir bereits bekannten Flyer. Das wunderte mich dann doch etwas, war aber nicht das einzige Mal, wo man über den Bad. Jakobusweg nichts wusste.

An der Trinkhalle ging es aufwärts, teilweise über Treppenstufen, vorbei an der Rumänisch-Orthodoxen Stourdza-Kapelle, auf herrlichen Waldwegen entlang des Michelbachs mit kleinen Seen, auf denen Entenmamas mit bis zu 9 Küken schwammen. Später gings entlang des Grünbachs, bis wir bei der Nellele-Hütte den Wald verließen und die Varnhalter Weinberge mit der schönen Josefs-Kapelle vor uns liegen sahen. Es boten sich herrliche Ausblicke auf die Weinorte und die Rheinebene und auf der Höhe erkannten wir die Yburg.

Alles war sehr schön und kurzweilig, der Wechsel zwischen Wald und Reben, mit Schutzhütten, Grillplätzen, gut gestalteten Infotafeln zur Geschichte des Weinbaus, zur Vielfalt der Rebsorten, Entwicklung der Winzergenossenschaften und den Besonderheiten der Weinorte. Ruckzuck waren wir in Neuweier angekommen, waren aber auch nur 12 km.

So ging es auch die nächsten Tag weiter, wobei wir aber sowohl am Sonntag als auch am Montag mit ständig aufgespanntem Regenschirm laufen mussten. Das tat dennoch unserer Freude am schönen Weg mit ständigem Auf und Ab, an der Landschaft, den Kapellen zum kurzen Innehalten keinen Abbruch.

Die Etappen an den beiden Regentagen hatten wir mit 12 km bis Neusatz und 14 km bis Kappelrodeck auch recht kurz gehalten.

Am Dienstag blieb es trocken, war aber relativ kühl und wenig sonnig.
Die Distanz bis zu unserem letzten Quartier in Durbach betrug 19 km. Immerhin konnten wir unterwegs doch noch das Straßburger Münster erkennen, auf das uns ein Spaziergänger aufmerksam machte, der, wie sich im Gespräch herausstellte, auch Jakobspilger war und in zwei Wochen den Camino ab Ponferrada fortsetzen will. Den Flug hatte er bereits gebucht.

Auf dem Weiterweg nach Offenburg verlässt man kurz hinter Durbach den Ortenauer Weinpfad und folgt nur noch der Muschelmarkierung, was aber auch problemlos möglich war. Wir hatten zum Abschluss total blauen Himmel, breiteten zur Mittagszeit im Weinberg unsere beiden halbierten alubeschichteten Isomatten aus, machten Siesta, bevor wir dann durch die Altstadt von Offenburg zum Bahnhof bummelten und nach Hause fuhren.

Ich kann nunmehr ruhigen Gewissens den Bad. Jakobusweg ab Ettlingen bis Offenburg allen Interessierten empfehlen, wobei natürlich die Übernachtungskosten nicht mit denen in Spanien konkurrieren können. ;-)

Buen camino
Gerhard
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Re: Badischer Jakobsweg - Erfahrungsbericht
« Antwort #19 am: Oktober 17, 2017, 00:20:35 Vormittag »
Nachdem für das vergangene Wochenende so wunderschönes Wetter vorausgesagt war, haben wir kurzentschlossen von Fr, 13.10 bis So, 15.10.17 den Bad. Jakobusweg ab Offenburg bis Rust unter die Füße genommen.

Einen Führer hatten wir keinen. Stattdessen druckte ich einige mir wichtig erscheinende Google-Maps aus und markierte den Wegverlauf, vor allem deshalb, weil wir etwas abseitig des Weges in Hohberg (Hofweier) und Lahr übernachten wollten. Das 1. Quartier in Hohberg war schnell gebucht im Landgasthof Hotel Rössle, wobei aber in Lahr und Umgebung für die Nacht von Sa/So absolut nichts mehr zu finden war - alles ausgebucht.

Uns blieb nichts anderes übrig, nachdem die Zugverbindung von Lahr zurück nach Offenburg mit 10 Minuten Fahrtdauer sehr kurz war, dort die zweite Übernachtung im B&B Hotel vorzusehen und am nächsten Morgen mit dem RE-Zug wieder nach Lahr zu fahren. Gesagt, getan!

Am Freitag Morgen fuhren wir also mit dem BW-Ticket nach Offenburg und starteten um 10 Uhr in Richtung Stadtmitte, hatten aber etwas Schwierigkeiten, die richtige Abzweigung nach Schutterwald zu finden. Auf der anderen Seite der Kinzig sahen wir nach längerem Suchen die Muschel. Schutterwald und deren Jakobuskirche kannten wir bereits vom Kinzigtäler Jakobusweg. Danach ging es nach Höfen, wo wir dann nach Hohberg zu unserem Quartier abzweigen und die Autobahn queren mussten. Wir ließen uns im Hotel die gute badische Küche munden und schliefen nach dem Abendspaziergang ganz wunderbar.

Nach dem Frühstück brachen wir um 9 Uhr auf. Es war noch frisch, aber die Sonne strahlte bereits. Wir liefen nicht zurück nach Höfen, sondern südlich weiter nach Niederschopfheim, ehe wir wieder die Autobahn querten und kurz nach dem Almendbrunnen erneut auf den Jakobsweg stießen.

Wir erreichten Schutterzell, dann Schuttern, ein vormals berühmter und bedeutender Ort, denn hier gründete der Legende nach ein irischer Volksheiliger namens Offo im Jahre 603 ein (Benediktiner)Kloster, das bereits im Jahre 817 zur obersten Klasse der 14 Reichsklöster zählte und gleich nach dem Königskloster Lorsch genannt wurde, das damals die bedeutendste Reichsabtei war. Hier hatte 1016 Kaiser Heinrich II. auf der Durchreise von Basel nach Frankfurt übernachtet. Auch die spätere französiche Königin Marie Antoinette, Tochter der habsburgischen Kaiserin, verbrachte 1770 die letzte Nacht auf deutschem Boden hier im Kloster. Schuttern wurde als einziges Männerkloster Baden-Württembergs in den Jahren 1803-1806 dreimal säkularisiert. Wegen seines Reichtums war es ein sehr begehrtes Objekt für die weltliche Herrschaft.

Das erzählte uns alles ein einheimischer Bürger, der uns in Schuttern ansprach und fragte, ob wir Pilger seien. Er zeigte uns dann die Kirche und führte uns noch in deren Untergrund, wo von 1972 bis 1976 Ausgrabungen stattfanden und u.a. Bruchstücke eines Mosaikmedaillons gefunden wurden, das die Szene zeigt, wo Kain seinen Bruder Abel mit dem Beil erschlägt. Man glaubte lange, dass es sich um das älteste nicht römische Mosaik nördlich der Alpen handelt, welches von Kaiser Heinrich II. gestiftet wurde, aber nach neuerer Forschung etwa aus dem 12. Jh. datiert. Mehr zur Geschichte, Entwicklung etc. von Schuttern erfährt man unter
www.1400jahre-schuttern.de

Der Weiterweg führte uns an einer Römersiedlung vorbei, ehe wir über Hugsweier zum Bahnhof von Lahr kamen und nach Offenburg zum B&B Hotel fuhren und noch einen lauen Abend im Zentrum verbrachten.

Am Sonntag Morgen fuhren wir wieder mit einem BW-Ticket von OG nach Lahr und machten uns nach Ankunft um 10:17 Uhr über Langenwinkel, Grafenhausen auf den Weg zu unserem Endziel Rust, verbrachten dort einen schönen Nachmittag mit vielen Aktivitäten außerhalb des Europaparks, bevor es per Bus zum Bahnhof Ringsheim und Bahn nach KA zurück ging.

Fazit: Der Jakobsweg von Offenburg nach Rust ist, wie von uns erwartet, topfeben, überwiegend asphaltiert und führt durch große landwirtschaftlich genutzte Anbaugebiete, vor allem Maisfelder und bietet nicht allzuviele schattige (Wald)Wege. Wir haben in den drei Tagen sehr viel Sonne pur abbekommen, was aber im Oktober nicht mehr kritisch ist. Dennoch erinnerte uns der Weg ein bisschen an die Meseta (en miniature), werden ihn aber bei nächster Gelegenheit bis Breisach fortsetzen.

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Re: Badischer Jakobsweg - Erfahrungsbericht
« Antwort #20 am: Oktober 30, 2017, 16:34:37 Nachmittag »
Sodele - nun haben wir ganz spontan die restlichen zwei Etappen des Bad. Jakobusweges nach Breisach hinter uns gebracht, sind kurzentschlossen am letzten Mittwoch nach Rheinhausen gefahren und an der Bushaltestelle beim Gasthaus Schiff losgelaufen. Für die beiden Tage war trockenes und überwiegend sonniges Wetter vorhergesagt.

Es war am späten Vormittag noch sehr frisch und etwas neblig, aber wir waren voller Freude und guter Dinge. Der Weg war sehr schön, ruhig und abwechslungsreich, führte uns über den Leopoldskanal durch Herbstwald nach Weisweil und weiter durch die bunt bewaldeten Rheinauen entlang des Rheins, wo sich immer mehr die Sonne durchsetzte. Es gab insgesamt nur wenig asphaltierte Wegabschnitte. Und - oh Wunder, als wir uns allmählich Sasbach näherten, ging es weg vom Rhein und endlich mal wieder bergauf bis auf Höhe +/-250 Meter zum Breisgaublick. Wir befanden uns inmitten von Weinbergen. Beides gab es seit Offenburg nicht mehr. Nun war es nicht mehr allzu weit bis zum Quartier im Hotel Gasthaus Löwen in Sasbach. Dort verzichtete ich gerne auf ein Pils und genoss zum Abendessen ein Viertele Spätburgunder.

Am nächsten Morgen führte uns der Jakobusweg rasch aus dem Ort durch Wald und Feld an den Rhein und verlief ca. 5 Km parallel mit dem Rheinauenweg. Danach schwenkte er ab in Richtung Burkheim, führte durch Vogelschutzgebiet entlang dem Bach Blauwasser. Vor Burkheim stellten wir erfreut fest, dass ein Jakobsweg nicht nur erbaulich, sondern auch originell und erheiternd sein kann. Ein lustiges Schild zeigte uns den Weg zur "Viehgurenwiese" in 30 m Entfernung, wo die zum Schmunzeln anregenden Figuren eines Künstlers zu sehen sind, die aus Schrottteilen, Krimskrams und allen möglichen Blechstücken, Stoßdämpfern, Töpfen, Nägeln, Feuerlöschern etc. zusammengesetzt und bemalt sind und Situationen mit Mensch und Tier darstellen. Unglaublich, auf was für Ideen der Künstler gekommen ist. Einfach genial. Auch der kleine Ort selbst ist sehenswert, der Weg führt sogar direkt am Gasthaus "Siebter Himmel" vorbei.

Danach ging es weiter durch Weinberge zum Ort Niederrotweil mit der kleinen, 1000-jährigen sehenswerten Kirche St. Martin, für deren Besichtigung aber ein Obolus von 1,50 €/P verlangt wurde. Auf ruhigen Wegen, vorbei an Neumühle und Islandpferdegestüt erreichten wir schließlich Breisach, wo wir im Hotel Bären übernachteten.

Am nächsten Morgen besuchten wir das Münster, fuhren dann mit der Konus-Gästekarte per Bahn/Bus nach Rheinhausen zum Ausgangspunkt zurück, weil wir noch das fehlende Teilstück von 5 km zwischen Rust und Rheinhausen in umgekehrter Richtung absolvieren wollten und immer die riesigen Achterbahnen im Europapark im Blick hatten und das Kreischen und Schreien der Fahrgäste schon aus 2-3 km Entfernung hören konnten.

Mit der Konuskarte konnten wir dann weiter bis nach Hause fahren. Schade, dass damit auch der Bad. Jakobusweg nach knapp 200 km beendet ist.

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