Autor Thema: Lutherweg 2017: 🇨🇭 Einsiedeln→Giesshübel→Berlin 🇩🇪  (Gelesen 18714 mal)

Mario d'Abruzzo

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Ohne Luther kein Bach!

Vier Bachkantaten auf Lutherchorälen - Schlusschoräle zum Mitsingen

Samstag, 01.04.2017 19:30 Uhr
Klosterkirche St. Cyriak
Klosterplatz 1, 79295 Sulzburg

Zitat (Quelle: reservix, dein ticketportal): "Die Christuskantorei Freiburg widmet ihr erstes konzertantes Projekt in diesem Jahr vier Bachkantaten, die auf Lutherchorälen basieren.

Martin Luther war ein begabter Musiker, der den Wohlklang von Stimmen und Instrumenten liebte. In seinen Tischreden preist er „die Musica“ als ein „herrlich und göttlich Geschenk und Gabe“, die den Menschen „fröhlich mache“.

Luther schrieb nicht nur sogenannte Protestlieder zur Reformation, sondern auch Psalmgesänge und Katechismuslieder, und er übersetzte lateinische Hymnen und Cantiken ins Deutsche und rhythmisierte, so dass man leichter singen kann. Ohne Luthers Wertschätzung der Musik gäbe es kaum das kirchenmusikalische Erbe Johann Sebastian Bachs!

Auf dem Programm stehen folgende Kantaten von Johann Sebastian Bach:

BWV 7Christ unser Herr zum Jordan kam
BWV 38Aus tiefer Not schrei ich zu dir
BWV 126Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort
BWV 80Ein feste Burg ist unser Gott

Die Schlusschoräle der jeweiligen Kantaten können in der Bachschen Tradition vom Publikum mitgesungen werden. Das Einüben der Choräle beginnt in Sulzburg um 18.45 Uhr und in Freiburg um 17.15 Uhr – jeweils 45 Minuten vor Konzertbeginn."

Wiederholung am nächsten Tag, Sonntag dem 02. 04.2017, 18:00, in der Christuskirche in Freiburg im Breisgau

Mario

P.S. Rezension über ein Audio-CD-Projekt des Chorus Musicus Köln zu Luther-Kantaten im kulturradio rbb: "Christoph Spering hat sich das Reformationsjubiläum 2017 zum Anlass genommen, die 13 "Luther-Kantaten" Bachs neu einzuspielen. Das Reformations-Jubiläumsjahr kann kommen!"

Edit: Die Karten sind gekauft...
« Letzte Änderung: März 23, 2017, 09:56:16 Vormittag von Mario d'Abruzzo »
"Des Wanderers Füße sind wie eine Blume: Seine Seele wächst, erntet Früchte; seine Mühen verbrennen seine Sünden." "Aitareya-Brahmana", hinduistisches Lehrbuch, zitiert nach Ochsenkühn, Franziskusweg Pilgerführer - Impulse.

Mario d'Abruzzo

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IN SILENTIO ET SPE ERIT FORTITUDO VESTRA.1

Johann Sebastian Bach - Kantate BWV 80 - Ein feste Burg ist unser Gott

Mario

1Dieser Wahlspruch Luthers stammt aus Jesaja 30,15. Seine eigene Übersetzung lautet: "Durch stille sein und hoffen würdet ir starck sein."
« Letzte Änderung: März 21, 2017, 00:58:18 Vormittag von Mario d'Abruzzo »
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Mario d'Abruzzo

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Haha, seit ich auf der Via Francigena mit Gabriele im Oktober 2015 plötzlich entlang der Nagelbettten meiner Füße solch merkwürdige Schmerzen erleiden musste ;-) hab' ich die Angewohnheit entwickelt, auch scheinbar gut passende neue Schuhe im Zehenbereich erstmal noch ein wenig weiten zu lassen. Neue Schuhe, egal ob Halbschuhe oder schwerere Wanderstiefel sind bei mir übrigens immer von Hanwag.

Okay, nach zehn oder zwölf Tausend Kilometern hab' ich jetzt das dritte Paar (wiederbesohlbare) Hanwag Alaska GTX. Gerade habe ich die Stiefel vom Schuhmacher hier in Staufen, eher einem Schuh- und Lederkünstler, abgeholt. Er ist auch Pilger und war mindestens schon auf Via Podiensis und dem Camino Francés unterwegs. Er hat sich für meine Luther-Tour interessiert. Gefährlich, weil dann schwätze ich hemmungslos drauf los. Also, es stellte sich jedenfalls heraus, dass er nach seinem Aufenthalt in Indien in Baden (Kanton Aargau) mehrere Jahre eine Schuhmacher-Werkstatt betrieben hatte. Nun bin ich aber gespannt, ob ich am 25. April dort den ehemaligen Laden noch finden werde und ob da immer noch das Schumacher-Handwerk ausgeübt wird...

Er sagte, ich müsse in die 'Untere Altstadt' und in die 'Untere Halde'... Mal schauen, ob ich das mit Google Maps und StreetView finden kann...

Mario
« Letzte Änderung: März 21, 2017, 19:20:24 Nachmittag von Mario d'Abruzzo »
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Kloster Einsiedeln und der klösterliche Wald.
Das Kloster Einsiedeln ist der größte Waldbesitzer der Schweiz.



Mario
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Mario d'Abruzzo

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Ist hier im Forum schon mal jemand die Strecke Freyburg (Unstrut) → Naumburg (Saale) gewandert?

Als Freiburger und Rotkäppchen-Fan (zumindest, wenn es gerade Aktionspreise gibt) hat es mich schon immer nach Freyburg an der Unstrut hingezogen. Nachdem ich die Fußstrecke Weimar → Jena mit Hilfe der Bahn in zwei Etappen von Bad Salza aus über Naumburg (Saale) aufgeteilt habe, wäre ich ja von Freyburg nur etwa 13 km entfernt. Nun hat mir Kerstin aus dem Forum ein Heft 'Mein  Urlaub Saale-Unstrut' geschickt und ich lese da vom Schloss Neuenburg über Freyburg, dem Lebensort der heiligen Elisabeth1, der Landespatronin  von Thüringen und Hessen; außerdem gibt es dort verschiedene Ausstellungen und die besagte Sektkellerei...

Also, ich muss dahin und ich möchte aber natürlich auch Zeit für Naumburg haben. Das lässt sich am 8. Juni nur dadurch erreichen, dass ich von Weimar aus mit dem Zug erstmal (über Naumburg) nach Freyburg fahre. Das dauert nur eine knappe Stunde. Nach etwa drei Stunden sollte ich etwas wandern, es sind ja nur die schon genannten 13 km nach Naumburg.

Deshalb nun meine Frage. Von meiner GPS-Karte her bin ich mir nicht sicher, ob ich lieber im Tal an der Unstrut entlang laufen soll, oder ob ein Weg auf der Höhe schöner wäre. Kann mir jemand helfen?


Mario

1 Als Sinnbild tätiger Nächstenliebe wird die heilige Elisabeth auch im Protestantismus verehrt.

Edit: Falls sich jemand in Naumburg auskennt: Gibt es im Bahnhof Schließfächer, in die mein 60 Liter-Rucksack passen würde?
« Letzte Änderung: März 22, 2017, 10:00:05 Vormittag von Mario d'Abruzzo »
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Berthold

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Ist hier im Forum schon mal jemand die Strecke Freyburg (Unstrut) → Naumburg (Saale) gewandert?


Antwort:  ja   ,  schon  viele  :)

Dieser  Abschnitt  ist  ja  Bestandteil des ökumenischen  Pilgerweges. Der  Weg  durchs  Tal  ist  sehr  schön,  führt  an  der  "Steineren  Bibel"  vorbei  und  beinhaltet   eine  Flussquerung  bei   der  Mündung  von  Unstrut  in  die  Saale   auf  einer  kleinen  Personenfähre.
Fazit:  Empfehlung
« Letzte Änderung: März 22, 2017, 11:48:23 Vormittag von Berthold »

Mario d'Abruzzo

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Fazit:  Empfehlung

Danke Berthold! Super!!!

Und 'Ökumenischer Pilgerweg' wird in meinem Programm sogar angezeigt, hatte nur Tomaten vor den Gucklöchern. 13,2 km vom Schloss Neuenburg bis zur Jugendherberge in Naumburg. Inzwischen hab' ich auch der Versuchung widerstanden, den Schlenker bis nach Nebra zu erweitern...

Mario
« Letzte Änderung: März 22, 2017, 13:54:46 Nachmittag von Mario d'Abruzzo »
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artemisia

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mario,

grüß mir dann mal im naumburger dom die schöne uta !

lg
artemisia

Mario d'Abruzzo

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grüß mir dann mal im naumburger dom die schöne uta !

Ist notiert. Zitat (Quelle): "Umberto Eco würdigt Uta von Naumburg in einer ganz besonderen Weise: In seiner „Geschichte der Schönheit“ schreibt er: „Wenn Sie mich fragen, mit welcher Frau in der Geschichte der Kunst ich essen gehen und einen Abend verbringen würde, wäre da zuerst Uta von Naumburg“."

Mal schauen beim Abendessen in der Jugendherberge...

Mario Eco
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Mario d'Abruzzo

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Ach herrjeh, leider reicht die Zeit nicht für die Rotkäppchen-Kellerei in Freyburg (Unstrut), aber das Schloss Neuenburg wird natürlich aufgesucht.

Auf einer 16,7 km langen Etappe möchte ich jetzt vom Bahnhof Freyburg aus hoch zum Schloss Neuenburg, wieder runter und dann auf dem Ökumenischen Pilgerweg bis zur Einmündung der Unstrut in die Saale; weiter dann auf einer eigenen Route an der Saale entlang bis zur Seilfähre Schellsitz und schließlich zu meiner Jugendherberge.

Von Elisabeth mit der Seilfähre zu Uta...

Danke für die Tipps.

Mario
« Letzte Änderung: März 23, 2017, 09:22:00 Vormittag von Mario d'Abruzzo »
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Mario d'Abruzzo

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14-Tage Wanderung Berlin-Naumburg: Etappe 12 (Youtube-Link) Tolle Tour mit Tarp und Hängematte.

Oh jeh, bei dieser Wandertour war die Seilfähre Schellsitz nicht in Betrieb. Muss ich in Schellsitz mal nachfragen...

Los geht es in Berlin mit Etappe 1...

Mario

Zitat (Quelle): "Fähre
Bei der Schellsitzer Fähre handelt es sich um eine neun Meter lange Gierfähre mit Seilzug, welche bis zu 20 Fahrgästen (2,380 t/m³) tragen kann. Als Verbindung von Schellsitz mit Naumburg, vorrangig jedoch mit der Gaststätte bzw. dem Ausflugslokal "Alter Felsenkeller", transportiert sie Personen, Fahrräder sogar Gummikarren und Haustiere. Der Fährbetrieb wurde 1992 durch die Stadt Naumburg, nach siebzehnjähriger Verbindungsstilllegung, wieder geschaffen. Ein Fährbetrieb besteht nachvollziehbar jedoch schon seit ca. 1926. Besonders durch seine Verbindung zum Saale-Radwanderweg und dem Mühlenwanderweg im Wethautal hat die Fähre auch eine große touristische Bedeutung.

öffnungszeiten: März bis Oktober, Sa + So 10.00 - 18.00 Uhr oder nach Vereinbarung

Kontakt Fährverein Schellsitz:
Vorsitzender: Jürgen Radegast
Schellsitz Nr. 53, 06618 Naumburg
Tel. 03445 - 701742

Sonderfahrten können Sie auch buchen über:
Tourist-Information Naumburg, Markt 12, 06618 Naumburg
Telefon: 03445 - 273 125
"
« Letzte Änderung: März 23, 2017, 10:11:16 Vormittag von Mario d'Abruzzo »
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Mario d'Abruzzo

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Eine kleine private Bilanz nach 20 Jahren Fernwandern...

ab 1997fing es mit den Cevennen an. Zuerst völlig ungeplant und spontan mit Nick, meinem damals 16jährigen Sohn. Zufällig hatte ich kurz zuvor eine TV-Dokumentation über die Cevennen aufgenommen. Darin ging es um die protestantischen Hugenotten und deren Guerillakampf gegen die katholische Herrschaft. Ein großer Hugenottenführer war Roland und es wurde ein Nachfahre von ihm interviewt, der wieder in das einsame Land seiner Vorfahren zurückgekehrt war.

Zitat (Quelle):"[Die Hugenotten] gelten als Abkömmlinge der Waldenser, die sich während des 16. Jahrhunderts zum Protestantismus bekannt hatten. Nachdem das Edikt von Nantes anno 1685 aufgehoben worden war, folgte ein Aufstand der Kamisarden, der zu einem Partisanenkrieg und schließlich zwischen 1702 und 1705 zum Cevennenkrieg führte."

Beeindruckt hat mich die Ernsthaftigkeit, mit der diese 'Kamisarden' ihren Glauben leben wollten. Zum ersten Mal erfuhr ich auch, dass der GR 70 irgendetwas mit Robert Louis Stevenson zu tun hat.
 
2008-2012war die Zeit der Jakobswege. Der erste gleich auch der bislang weiteste Fernwanderweg mit gut 2.000 km. Ganz ehrlich, das war reines Abenteuer und hatte gar nichts mit dem christlichen Glauben zu tun. Ich hatte auch anfänglich in Frankreich Scheu, mich in einem Kloster als 'pèlerin' einzuquartieren. Santiago de Compostela war zu dieser Zeit in aller Munde. Ständig gab es irgendwelche Diavorträge dazu...

Außer dem 'es  war immer so, seit tausend Jahren' gab es für mich keine theologische Rechtfertigung, diese Wanderung im christlichen Sinne durchzuführen.

2012 lernte ich übrigens auf dem Jakobsweg eine bewusste Nachfahrin jener Hugenotten kennen. Das Gefängnis, indem die hugenottischen Frauen ihre Existenz fristen mussten, der 'Tour de Constance', steht heute noch in Aigues-Mortes in Südfrankreich. In Hospital de Órbigo haben wir uns mit einem gemeinsamen déjeuner verabschiedet. Sie fuhr dann mit einer Fähre durch den Ärmelkanal Richtung Paris nach Hause zurück. Ach ja, meine Pilgerfreundin aus Paris heißt 'Constance', die Beständige...
 
2012-2016mit dem Franziskusweg war das sofort ganz anders. Auch durch Papst Franziskus. Diesen Weg bewusst zu laufen, das führte zu einer Begegnung mit Franz von Assisi, die allerdings einige theoretische Vorbereitung verlangte. Für mich als kritischer Beobachter war es sehr bereichernd, durch das Kennenlernen moderner Forschungsergebnisse, der Botschaft des wahren Francesco näher zu kommen. Ziemlich bald versuchte ich, Franz von Assisi, neben John Wyclif und Jan Hus, in die Reihe der Vorreformatoren einzuordnen.


 
2017im 500. Jubiläumsjahr der deutschen Reformation nun meine geplante 1.800 km-Tour von Einsiedeln nach Berlin. Die wirklich nur dann Sinn macht, wenn sie nicht als A-nach-B-Pilgerreise durchgeführt wird...
Die Hugenotten stehen übrigens in der Tradition von Jean Calvin, dem großen Schweizer Reformator neben Ulrich Zwingli und Heinrich Bullinger.
Und, um endlich zum Schluss zu kommen: ich schreibe dies, weil mein Briefträger gerade eine Blu-ray gebracht hat. Les Huguenots - Die Hugenotten • eine Oper von Ciacomo Meyerbeer Chor und Orchester der Deutschen Oper Berlin... 

:-)

Mario

Edit: Auf den Spuren der Hugenotten und Waldenser auf dem Hugenotten-Waldenser-Pfad
« Letzte Änderung: März 23, 2017, 19:16:12 Nachmittag von Mario d'Abruzzo »
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Erika

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Hallo, Fred Mario,

waren am Wochenende in der alten Heimat. Und jetzt haben wir uns mal Deine Streckenplanung Freyburg - Naumburg angeschaut.

Hans-Jürgens Tipp

1.) von Freyburg links der Unstrut entlang des Wanderweges Richtung Naumburg bis zur Mündung in die Saale

hier gibt es die Blütengrund-Fähre, allerdings haben wir am Wochenende gehört, dass man wohl die Imbissbude dort abreißen will, der Betreiber war gleichzeitig auch der Fährmann, worauf hin er jetzt auch den Fährbetrieb schließen will, die Naumburger laufen Protest, vielleicht bleibt sie geöffnet
dann solltest Du hier übersetzen, auf direktem Weg kannst Du zum Dom gelangen, dabei kommst Du ziemlich genau am Bahnhof vorbei, um Deinen Rucksack abzuholen,
anschließend gehts durch die Innenstadt Richtung Vogelwiese (Festplatz), von hier aus gehts bergauf über den Bürgergarten - Rosengarten zur JH
das wäre die kürzeste Variante

2.) sollte die Fähre geschlossen sein - auf dem Wanderweg Blütengrund weiter bis zum Gasthof "Zur Henne", dort über die Saalebrücke, geradeaus Richtung Naumburg auf der Landstraße bis zum Bahndamm, rechts direkt am Bahndamm auf das Asphaltsträßchen, diesem ca 200 m folgen, dann müsste eine Unterführung kommen, hier auf die andere Seite des Bahndammes wechseln, dann gleich  auf den Feldweg nach rechts abbiegen und ca 3 km immer links des Bahndammes halten, Du kommst direkt zum Hbf, dann s.o.

3.) die Schellsitz-Fähre ist ein zu großer Umweg, da sie bereits ziemlich weit hinter Naumburg liegt

alternativ könntest Du auch den Rucksack zunächst im Bhf. lassen, Dom und Stadt besichtigen, zum Bhf. zurück und von dort
mit der alten Straßenbahn (Groschenhexe) nach links direkt bis zur Vogelwiese fahren, dann s.o.

Naumburg ist wirklich schön geworden, selbst bei dem Schmuddelwetter am Wochenende machte der Spaziergang richtig Spaß, die Vierjährige war begeistert vom Kopf auf dem Hausgiebel über Fielmann, am Naumburger Markt.

Eintritt Dom 6,50 Euro, vielleicht mit Pilgerausweis frei.

Wenn Du die Freyburger Sektkellerei nicht besichtige kannst, frag doch mal unseren Schwiegersohn in Spirkelbach, ob er Dir seinen Arbeitsort, die Winzergenossenschaft zeigt, hier in der Pfalz wird ab zu auch mal Rotkäppchen abgefüllt.

Schließfächer Bahnhof weiß H.-J. auch nicht.

Liebe Grüße

Kerstin und Hans-Jürgen

 


Mario d'Abruzzo

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Liebe Kerstin, lieber Hans-Jürgen,

na das sind jetzt wirklich gute Tipps. Herzlichen Dank Euch Beiden!

Gut, die Schellsitz-Fähre ist gestrichen, fährt wohl eh nicht an einem Donnerstag. Dann setze ich (mich) mal auf die Blütengrund-Fähre und als Alternative die Brücke bei der 'Henne'.

Vielleicht sollte ich doch ein kleines Schlauchboot einpacken. Könnte auch als Luma herhalten... So ein grünes Aufblas-Krokodil, wie in 'Maria, im schmeckt's nicht!' ;-)

Dann schau ich mal, wie ich Bahnhof und Dom von vorherein mit einbinden könnte. Und die Fahrt mit der Groschenhexe wäre natürlich ein Highlight :-)

Mario
« Letzte Änderung: März 23, 2017, 21:29:47 Nachmittag von Mario d'Abruzzo »
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