Autor Thema: phoenix: im rausch der höhe - mit dem regenschirm über die alpen  (Gelesen 1175 mal)

Mario d'Abruzzo

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phoenix: im rausch der höhe - mit dem regenschirm über die alpen
« am: Dezember 07, 2017, 01:28:03 Vormittag »
phoenix, donnerstag, 07.12.2017, 07:30 und 18:30
im rausch der höhe - zu fuß über die alpen


ein toller film über eine gruppe, die mit führer die alpen von Oberstdorf nach Meran überquert.

läuft gerade. wer den film verpasst, dem könnte ich die dvd leihen...

zitat (quelle): "Eine der größten Herausforderungen für alle Hobby-Wanderer ist die Überquerung der Alpen. Die beliebteste Strecke und der Klassiker unter ihnen ist die Tour von Oberstdorf nach Meran.
Zu Fuß über die Alpen - da wird ein Mythos abgeschritten. Durch blühende Bergtäler hinauf in eisige Höhen, bepackt mit Vesperbrot, Ersatzjacke und Blasenpflastern, genau wie früher - und doch hat das heutige Wander-Erlebnis jeden Hauch von Spießigkeit verloren.

Trendige Funktionskleidung in leuchtenden Farben ersetzt Seppl-Hut und rote Socken, die Wanderkarte wird von der App auf dem Smartphone ersetzt. Das ZDF-Team ist von Anfang bis Ende mit dabei, um gemeinsam mit Judith und Tim, Peter und Andreas sowie den anderen Teilnehmern aus ganz Deutschland das Abenteuer „Alpenüberquerung“ zu meistern. Neun lange Tage Marschieren von Hütte zu Hütte, bei gutem und bei schlechtem Wetter, egal ob Sonnenbrand, Blasen oder Erschöpfung das Wohlbefinden trüben. Keiner von ihnen hat bisher eine derart lange und anspruchsvolle Tour unternommen. Es ist nicht nur die Sehnsucht nach dem Rausch der Höhe, nach Stille und Natur, die sie antreibt, sondern auch der Wunsch, das eigene körperliche Limit zu kennenzulernen.

Die 34-jährige Chemielaborantin Judith ist typisch für die neuen Trendsetter: Sie entdeckt das intensive Naturerlebnis zu Fuß als Gegenpol zu Handy, Computer und sozialen Netzwerken. Wandern hat sich als beliebtester Freizeitsport in Deutschland etabliert, zur Freude der Outdoor-Hersteller, die sich über märchenhafte Wachstumszahlen freuen. Natürlich wird auch gepostet, damit Freunde und Verwandte mitverfolgen können, welche Gipfel man erklommen hat. Doch es werden auch Gespräche über Gott und die Welt geführt, es wird nachgedacht – und geschwiegen. Die Entdeckung der Langsamkeit und der Stille als Kontrast zum Leben auf der Überholspur, zur ständigen Reizüberflutung – das ist es, was die Wanderer suchen.
"

mario
« Letzte Änderung: Dezember 07, 2017, 23:28:41 Nachmittag von Mario d'Abruzzo »

Andiamo

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Re: phoenix: im rausch der höhe - zu fuß über die alpen
« Antwort #1 am: Dezember 07, 2017, 01:46:26 Vormittag »
phoenix, donnerstag, 07.12.2017, 07:30 und 18:30
im rausch der höhe - zu fuß über die alpen


ein toller film über eine gruppe, die mit führer die alpen von Oberstdorf nach Meran überquert.

mario

Danke mario für den Hinweis.
Ich werde mir den Film anschauen und sehen, was sich im Laufe von 21 Jahren dort oben alles verändert hat. Ich bin den Weg zusammen mit einer Freundin (also ohne Bergführer und Gepäcktransport)  im August 1996 gegangen und es war großartig.
Allerdings bin ich in Sölden vom E5 (so ist dieser Weg bezeichnet) nicht übers Timmelsjoch und durchs Passeiertal gelaufen (zuviel Touristenrummel), sondern über Vent und weiter unterhalb des Similaun und Hauslabjoch (Fundstelle des Ötzi) auf einem alten Schäferweg rüber ins Schnalstal und von dort in den Vinschgau und nach Meran. Dieser Weg rüber ins Schnalstal war sehr einsam, wenig begangen und erforderte gute Kondition (die ich damals noch hatte). Wer also beabsichtigt von Oberstdorf nach Meran zu gehen, dem bietet sich hier eine Alternative.

Nurmalsonebenbeibemerkt :)

Gruß
Greta
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Andiamo

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Re: phoenix: im rausch der höhe - zu fuß über die alpen
« Antwort #2 am: Dezember 07, 2017, 13:42:02 Nachmittag »
Wunderbar. Die Gruppe ist genau den Weg gegangen, den ich vor 21 Jahren gelaufen bin. Allerdings ist mir Neuschnee erspart geblieben .... dafür hats einige Male kräftig geregnet.
Beim Anschauen kam bei mir ein bisschen Wehmut auf, denn mir wird es nicht mehr vergönnt sein, dort nochmals "herumzuturnen".
Aber alles hat seine Zeit.


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Mario d'Abruzzo

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Re: phoenix: im rausch der höhe - zu fuß über die alpen
« Antwort #3 am: Dezember 07, 2017, 14:43:29 Nachmittag »
Hi Greta,

Wunderbar. Die Gruppe ist genau den Weg gegangen, den ich vor 21 Jahren gelaufen bin. Allerdings ist mir Neuschnee erspart geblieben .... dafür hats einige Male kräftig geregnet.

schön und alle achtung!

ja der neuschnee in dem film war für mich heftig. einmal hat's da ja auch geregnet und alle hatten jacke und regenschirm aktiviert. das hätte gerhard gefallen ;-)

mario

Andiamo

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Re: phoenix: im rausch der höhe - zu fuß über die alpen
« Antwort #4 am: Dezember 07, 2017, 17:34:07 Nachmittag »
Jo, die  aktivierten Regenschirme habe ich mit leichtem Kopfschütteln betrachtet. Nicht dass ich etwas gegen Regenschirme beim Wandern hätte,  aber für den Aufstieg zur Braunschweiger Hütte sind sie nur bedingt geeignet. Da brauchts  ganze Aufmerksamkeit und auch schon einmal 2 freie Hände. Vor allen Dingen wenns Wetter saut und es glatt wird. Nicht ohne Grund gibt's dort Stahlseilsicherungen. Die gab's 1996 nach meiner Erinnerung dort noch nicht.
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Gerhard.1

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Re: phoenix: im rausch der höhe - zu fuß über die alpen
« Antwort #5 am: Dezember 07, 2017, 22:56:34 Nachmittag »
Hi Greta,

Wunderbar. Die Gruppe ist genau den Weg gegangen, den ich vor 21 Jahren gelaufen bin. Allerdings ist mir Neuschnee erspart geblieben .... dafür hats einige Male kräftig geregnet.

schön und alle achtung!

ja der neuschnee in dem film war für mich heftig. einmal hat's da ja auch geregnet und alle hatten jacke und regenschirm aktiviert. das hätte gerhard gefallen ;)

mario

Ja, lieber Mario, den Film habe ich diesmal nicht angeschaut, da er schon einmal vor längerer Zeit im Fernsehen gezeigt wurde. Und da war ich schon überrascht, dass alle Teilnehmer nur mit Regenschirm unterwegs waren und fühlte mich in meiner Meinung zum Regenschutz bestätigt :-)
Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass das Zufall war, sondern eher eine Empfehlung des Bergführers, der die Gruppe leitete.

Jo, die  aktivierten Regenschirme habe ich mit leichtem Kopfschütteln betrachtet. Nicht dass ich etwas gegen Regenschirme beim Wandern hätte,  aber für den Aufstieg zur Braunschweiger Hütte sind sie nur bedingt geeignet. Da brauchts  ganze Aufmerksamkeit und auch schon einmal 2 freie Hände. Vor allen Dingen wenns Wetter saut und es glatt wird. Nicht ohne Grund gibt's dort Stahlseilsicherungen. Die gab's 1996 nach meiner Erinnerung dort noch nicht.

Tut mir auch etwas leid, liebe Greta, dass ich da nicht vollständig deiner Meinung bin.
Ich kann mir auf solchen Gebirgspfaden, die alle Aufmerksamkeit erfordern, auch keinen flatternden Poncho oder Regen(mantel)cape als praktisch vorstellen.

Meine Frau und ich sind ebenfalls auf dem Fernwanderweg E5 Ende Juli/Anfang August 1990 von Lingenau bis nach Bozen gewandert, hatten Goretex-Anorak und Schirme und vorsorglich noch ein Paar Trekkingstöcke für uns beide zusammen dabei, damit im Bedarfsfall jeder wenigstens einen Stock hat. Die meiste Zeit blieben sie aber an meinem Rucksack befestigt.

Es war eine tolle und erlebnisreiche Alpenüberquerung von 196 km Länge mit 10.090 Aufstiegsmetern und vermutlich ähnlich vielen Abstiegsmetern.

Etappenziele waren:
Staufner Haus, 17 km (Nagelfluhkette)
Gunzesrieder Säge, 17 km
Grasgehrenhütte, 14 km (Nähe Oberstdorf)
Spielmannsau, 19 km
Holzgau (Mittagsrast Kemptner Hütte), 14 km
Memminger Hütte, 15 km
Zams, 13 km
Braunschweiger Hütte, 16 km
Zwieselstein, 14 km
Stuls 12 km, (wobei wir von Zwieselstein bis Timmelsjoch mit dem Bus fuhren)
Pfandler Alm, 12 km (Andreas Hofers Versteck)
Hirzer Hütte, 7 km
Aufstieg zur Hirzerscharte und Abstieg über Gebirgsjäger-Gedächtnissteig zur
Meraner Hütte, 7 km
Bozen, 19 km

Wie die Zeit vergeht.
Damals waren wir beide 50 Jahre alt.
Ich habe soeben das Album durchgeblättert und die Bilder mit den steilen steinigen Wegen, den schmalen Holzstegen ohne Geländer, den ausgesetzten Stellen und wie wir uns an Felswänden entlang tasten mussten, angeschaut, aber auch mit den grandiosen Ausblicken. Aus heutiger Sicht für uns nicht mehr vorstellbar und wiederholbar.
Vielleicht kann das etwas Trost für dich sein, in deiner empfundenen Wehmut beim
Anschauen des Films. :-)

Liebe Grüße
Gerhard
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Mario d'Abruzzo

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Re: phoenix: im rausch der höhe - zu fuß über die alpen
« Antwort #6 am: Dezember 07, 2017, 23:27:42 Nachmittag »
hi gerhard,

Ich kann mir auf solchen Gebirgspfaden, die alle Aufmerksamkeit erfordern, auch keinen flatternden Poncho oder Regen(mantel)cape als praktisch vorstellen.

mein regencape meint, es sei nicht flatterhaft. NOLI ME FLATTERE

aber meine hochachtung für solche gebirgstouren! da bin ich flachland-kriecher gegen...
mario

Andiamo

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Re: phoenix: im rausch der höhe - zu fuß über die alpen
« Antwort #7 am: Dezember 07, 2017, 23:37:10 Nachmittag »
Tut mir auch etwas leid, liebe Greta, dass ich da nicht vollständig deiner Meinung bin.
Ich kann mir auf solchen Gebirgspfaden, die alle Aufmerksamkeit erfordern, auch keinen flatternden Poncho oder Regen(mantel)cape als praktisch vorstellen.
Liebe Grüße
Gerhard

Hola Gerhard,

wir sind in unseren Meinungen nicht so weit voneinander entfernt. :)

Wie gesagt, Regenschirme auf Wanderwegen oder gut begehbaren Bergwegen sind kein Problem. Aber ein Bergweg, wie er hoch zur Braunschweiger Hütte führt, und dann bei Sauwetter, eignet sich nicht für einen Regenschirmträger. Auch  Poncho oder flatternde Regenmäntel sind auf solchen Bergpfaden ungeeignet. Man muss schauen können, wohin man tritt und tunlichst auch noch die Hände frei haben .... oder zumindest eine Hand ganz frei. Unsere E5 Gänger hatten, soweit es mir in Erinnerung ist, ja außer den Schirmen auch noch ihre Wanderstöcke in der anderen Hand.

Ich war seinerzeit noch kein "Stockgänger" weil absolut trittsicher und schwindelfrei. Als Regenschutz taugten mir eine Regenjacke, eine Regenhose und Gamaschen. OK, beim elendig langen Abstieg von der Memminger Hütte nach Zams hats so geregnet, da lief mir das Wasser am Kragen rein und unten an den Hosenbeinen wieder raus. Ein bisschen Verschnitt muss ja sein :D Meine Freundin und ich haben uns dann eine Übernachtung im Hotel "Zamser Hof" - heute heißt es wohl "Hotel Jägerhof" gegönnt und uns rundherum verwöhnen lassen. Über Nacht waren dann auch unsere Klamotten wieder alle trocken (wir durften die Sachen waschen und trocknen in der hoteleigenen Waschküche).

Noch ein Wort zum Bergführer der Gruppe ...... inwieweit er Empfehlungen ausgesprochen hat, vermag ich nicht zu beurteilen. Aber mein Freund und Bergführer Roman, mit dem mein Mann und ich etliche Eistouren in den Ortleralpen gemacht haben, hätte an manchen Stellen anders  gehandelt. Bei unserem Roman wäre kein Gruppenmitglied in Schuhen mit abgelaufenen Sohlen mitgegangen. Und an ausgesetzter vereister Stelle einer Gruppe bergunerfahrener Wanderer zu sagen "hier gehts schön steil bergab und es ist glatt und wenn Du hier runterrutschst überlebst Du nicht", aber die ganze Mannschaft da ungesichert herumhampeln lassen, das geht gar nicht.

Aber wie sagt der Kölner so nett?..... "Het is jo noch enns joot jejange" :D

In diesem Sinne ...

Lot ma jonn :)
« Letzte Änderung: Dezember 07, 2017, 23:42:18 Nachmittag von Andiamo »
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Re: phoenix: im rausch der höhe - zu fuß über die alpen
« Antwort #8 am: Dezember 08, 2017, 09:24:17 Vormittag »
Aber mein Freund und Bergführer Roman, mit dem mein Mann und ich etliche Eistouren in den Ortleralpen gemacht haben, hätte an manchen Stellen anders  gehandelt. Bei unserem Roman wäre kein Gruppenmitglied in Schuhen mit abgelaufenen Sohlen mitgegangen.

das war dieser weiße schnauzbart :-) während des schauens lief in meinem kopf zwanghaft ein paralleler film ab, in dem eine küchenschere die hauptrolle spielte...

mario

Gerhard.1

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Re: phoenix: im rausch der höhe - zu fuß über die alpen
« Antwort #9 am: Dezember 08, 2017, 22:08:52 Nachmittag »
Tut mir auch etwas leid, liebe Greta, dass ich da nicht vollständig deiner Meinung bin.
Ich kann mir auf solchen Gebirgspfaden, die alle Aufmerksamkeit erfordern, auch keinen flatternden Poncho oder Regen(mantel)cape als praktisch vorstellen.
Liebe Grüße
Gerhard

Hola Gerhard,

wir sind in unseren Meinungen nicht so weit voneinander entfernt. :)

Wie gesagt, Regenschirme auf Wanderwegen oder gut begehbaren Bergwegen sind kein Problem. Aber ein Bergweg, wie er hoch zur Braunschweiger Hütte führt, und dann bei Sauwetter, eignet sich nicht für einen Regenschirmträger. Auch  Poncho oder flatternde Regenmäntel sind auf solchen Bergpfaden ungeeignet. Man muss schauen können, wohin man tritt und tunlichst auch noch die Hände frei haben .... oder zumindest eine Hand ganz frei. Unsere E5 Gänger hatten, soweit es mir in Erinnerung ist, ja außer den Schirmen auch noch ihre Wanderstöcke in der anderen Hand.
(.....)
In diesem Sinne ...

Lot ma jonn :)

Hallo Greta,

deine Antwort deckt sich voll und ganz mit meiner Meinung, denn wir hatten neben Regenschirm ja immer die GTX-Anoraks mit Kapuze dabei und 2 Stöcke für besondere Situationen auf den Gebirgspfaden. Mehr muss es eigentlich gar nicht sein.
Bei Regenwetter ist auf kritischen Wegabschnitten der Trekkingautomatiktaschenschirm doch nicht mit meinem Arm verwachsen und wird dann eben zugemacht, bis er wieder eingesetzt werden kann. ;) :) Er beeinträchtigt nie die freie Sicht auf den Weg unmittelbar vor mir. Dennoch hat er dann die meiste Zeit viel Wasser abgehalten, während ohne Schirm halt alles Wasser vom "Scheitel" direkt über die Kleidung - Jacke, Hose, Schuhe - nach unten abgeleitet wird. Für uns ist er deshalb als zusätzlicher Regenschutz einfach unverzichtbar. Und dass es an kritischen Stellen (stärker oder überhaupt nur) regnet, wo er nicht eingesetzt werden kann, wäre irgendwie seltsam.

Auf dem E5 hatten wir damals, mitten im Hochsommer, überwiegend Sonne. Sie brannte ordentlich vom Himmel, weshalb wir mitunter sogar beim Rasten den Schirm als Sonnenschutz aufgespannt haben. :)

LG Gerhard


Aber mein Freund und Bergführer Roman, mit dem mein Mann und ich etliche Eistouren in den Ortleralpen gemacht haben, hätte an manchen Stellen anders  gehandelt. Bei unserem Roman wäre kein Gruppenmitglied in Schuhen mit abgelaufenen Sohlen mitgegangen.

das war dieser weiße schnauzbart :)  während des schauens lief in meinem kopf zwanghaft ein paralleler film ab, in dem eine küchenschere die hauptrolle spielte...

mario

..... Film ab ..... :) :) :)

Schöne Grüße aus KA,
der Stadt des Rechts
Gerhard ;)
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Re: phoenix: im rausch der höhe - zu fuß über die alpen
« Antwort #10 am: Dezember 09, 2017, 00:52:09 Vormittag »
Auch  Poncho oder flatternde Regenmäntel sind auf solchen Bergpfaden ungeeignet.

also sorry, bevor ein regencape flattert, flattert eher ein regenschirm. erstens.

zweitens. die gta kennt ihr bergler ja sicher. Diese Grande Traversata delle Alpi ist eine der spannendsten Alpendurchquerungen, da sie nur schwer zugängliche, von der Entvölkerung am meisten betroffene Alpentäler berührt. Vom nördlichsten Punkt des Piemont führt die Route mit gewaltiger 4000er Kulisse auf alten Saumwegen durch den italienischen Westalpenbogen bis ans Mittelmeer.

Fast 1.000 Kilometer und 65.000 Höhenmeter haben die Bergjournalisten und Fotografen Iris Kürschner und Dieter Haas zurückgelegt. ich war bei den beiden in freiburg im paulussaal bei ihrem vortrag in der mundologia-reihe.

ich glaube es war das letzte foto. sie erzählten, dass es an diesem tag mal richtig geregnet hätte. und was war deren regenschutz? haha, kein schirm, kein goretex.

übrigens diese regencapes kann man z.b. auch so knüpfen, dass sie vorne für entsprechendes gelände kürzer sind...

mario, überzeugter träger des capes der hoffnung