Autor Thema: Santiago de Compostela - Von Deutschland aus  (Gelesen 3501 mal)

Juannes

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Re: Santiago de Compostela - Von Deutschland aus
« Antwort #30 am: Februar 09, 2018, 16:55:07 Nachmittag »
Hallo Susanne,
Bin von Ulm aus über die Schweiz gelaufen. Die Navigation war auch im Vorfeld meine Sorge.
Aber es hat hervorragend mit GPS und Führer geklappt. In Spanien bin ich sogar nur mit dem Blatt aus dem Pilgerbüro in
Saint-Jean-Pied-de-Port gelaufen. Karte habe ich nie vermisst. Und wenn Du doch mal unaufmerksam warst, bringt Dich GPS wieder auf den Weg.
Juannes

Susanne69

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Re: Santiago de Compostela - Von Deutschland aus
« Antwort #31 am: Februar 09, 2018, 23:17:09 Nachmittag »
Aber es hat hervorragend mit GPS und Führer geklappt. In Spanien bin ich sogar nur mit dem Blatt aus dem Pilgerbüro in
Saint-Jean-Pied-de-Port gelaufen. Karte habe ich nie vermisst. Und wenn Du doch mal unaufmerksam warst, bringt Dich GPS wieder auf den Weg.

Danke für Deine Antwort. Meine Erfahrung ist auch, dass man auf dem Frances gar keine Navigation braucht. Der Weg ist beispiellos super ausgeschildert. Nur eben die Strecke bis SJPdP oder evtl. bis LePuy ist um einiges mühseliger.GPS wird da wohl hifreicher sein...

beemaster

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Re: Santiago de Compostela - Von Deutschland aus
« Antwort #32 am: Februar 10, 2018, 07:16:20 Vormittag »


Danke für Deine Antwort. Meine Erfahrung ist auch, dass man auf dem Frances gar keine Navigation braucht. Der Weg ist beispiellos super ausgeschildert. Nur eben die Strecke bis SJPdP oder evtl. bis LePuy ist um einiges mühseliger.GPS wird da wohl hifreicher sein...

Man muss nur auch draufschauen... Habe mich des öfteren verlaufen, aber aus Träumerei. Mit GPS verläuft man sich genauer. Vor allem aber: Man findet immer wieder zurück. Es hat sich bei mir eingebürgert, dass ich mich nach den Zeichen richte, und wenn ich keine mehr sehe der auch sonst zweifle, schaue ich auf die Navi-App.
Es gibt einfach einen Unterschied zwischen verlaufen und verirrt, wenn ich mich verlaufe ,weiß ich dass ich falsch bin, aber immerhin, wo. Wenn ich mich verirre, eben nicht mehr! Deswegen habe ich immer die GPS-Daten dabei. Unverzichtbar vor allem zwischen Conques und SJPdP.

ಆಂಡ್ರಿಯಾ

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Re: Santiago de Compostela - Von Deutschland aus
« Antwort #33 am: Februar 10, 2018, 09:01:23 Vormittag »
Deswegen habe ich immer die GPS-Daten dabei. Unverzichtbar vor allem zwischen Conques und SJPdP.

Beemaster, ich vermute, hier hast du dich verschrieben? Zwischen Conques und SJPdP braucht's keine Tracks. Die Strecke bin ich noch völlig ohne GPS mit der Nase im Wind gelaufen und ich kann mich nicht dran erinnern, dass ich mich da mal groß verfranst hätte. Und mein Orientierungssinn ist gleich null :-)

Der GR65 hat ja sogar noch den Vorteil, dass das rot/weiße X dafür sorgt, dass man sofort merkt, wenn man nicht mehr auf dem richtigen Weg ist.

LG,
Andrea
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Re: Santiago de Compostela - Von Deutschland aus
« Antwort #34 am: Februar 10, 2018, 09:27:02 Vormittag »
Hallo Susanne

Es ist, wie von Andrea beschrieben......
Auch ich bin den Weg zwischen Le Puy und SJPdP ohne Tracks und GPS gelaufen. Habe in Le Puy einen Michelin
Wanderführer erworben.....dort war der Weg mit allen, was dazu gehört....Karte, Orte, Höhenprofile und ausreichend Unterkünfte .....gut und verständlich beschrieben, hatte keine Schwierigkeiten.

Thüringer

SanchoPansa

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Re: Santiago de Compostela - Von Deutschland aus
« Antwort #35 am: Februar 10, 2018, 11:08:06 Vormittag »
Beemaster, ich vermute, hier hast du dich verschrieben? Zwischen Conques und SJPdP braucht's keine Tracks. Die Strecke bin ich noch völlig ohne GPS mit der Nase im Wind gelaufen und ich kann mich nicht dran erinnern, dass ich mich da mal groß verfranst hätte. Und mein Orientierungssinn ist gleich null :-)

Zwischen Conques und SJPDP braucht man natürlich kein GPS, so wie man auf keinem Jakobsweg ein GPS unverzichtbar oder dringend braucht. Aber es hilft, entspannt und vereinfacht die Situation - wenn man das denn will. Genauso wie eine Karte, ein Führer oder ein Kompass...tendenziell alles verzichtbar, aber eben hilfreich. Deswegen ist das Argument, dass man kein GPS braucht nicht richtig treffend.

Auch ich bin die Via Podiensis mit GPS gelaufen - "mit" bedeutet: als Hilfe, aber nicht als Erstreferenz zur Wegfindung. Und es hat geholfen: an mehreren Stellen waren Markierungen nicht sichtbar oder nur uneindeutig zu sehen. Natürlich wäre es auch ohne gegangen, nur mit meinem Orientierungssinn. Aber entspannender war es eben mit GPS, und Entspannung empfinde ich als ein großes Plus.

Insbesondere wenn man den ganzen Weg von Deutschland läuft, ist das schon ein wichtiger Faktor, denke ich.

Sancho
2011-2017: Ruhrgebiet bis Santiago, über Köln - Trier - Metz - Dijon - Taizé - Le Puy - Navarrenx - Oloron Sainte Marie - Somport-Pass - Camino Aragones - Camino Frances

ಆಂಡ್ರಿಯಾ

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Re: Santiago de Compostela - Von Deutschland aus
« Antwort #36 am: Februar 10, 2018, 13:04:20 Nachmittag »
Beemaster, ich vermute, hier hast du dich verschrieben? Zwischen Conques und SJPdP braucht's keine Tracks. Die Strecke bin ich noch völlig ohne GPS mit der Nase im Wind gelaufen und ich kann mich nicht dran erinnern, dass ich mich da mal groß verfranst hätte. Und mein Orientierungssinn ist gleich null :-)

Zwischen Conques und SJPDP braucht man natürlich kein GPS, so wie man auf keinem Jakobsweg ein GPS unverzichtbar oder dringend braucht. Aber es hilft, entspannt und vereinfacht die Situation - wenn man das denn will. Genauso wie eine Karte, ein Führer oder ein Kompass...tendenziell alles verzichtbar, aber eben hilfreich. Deswegen ist das Argument, dass man kein GPS braucht nicht richtig treffend.

Auch ich bin die Via Podiensis mit GPS gelaufen - "mit" bedeutet: als Hilfe, aber nicht als Erstreferenz zur Wegfindung. Und es hat geholfen: an mehreren Stellen waren Markierungen nicht sichtbar oder nur uneindeutig zu sehen. Natürlich wäre es auch ohne gegangen, nur mit meinem Orientierungssinn. Aber entspannender war es eben mit GPS, und Entspannung empfinde ich als ein großes Plus.

Insbesondere wenn man den ganzen Weg von Deutschland läuft, ist das schon ein wichtiger Faktor, denke ich.

Sancho

Und ich bleibe dabei: Auf dem GR65 braucht's keine Tracks. Der GR65 ist einer der best ausgeschildertsten Wege, die ich je gegangen bin.

Natürlich ist nichts gegen GPS zu sagen, schadet ja nichts - ich hab inzwischen auch auf allen meinen Touren Tracks automatisch mit dabei. Aber im Vergleich zu anderen Wegen sind sie aufm GR65 halt Luxus.

Ob GPS auf solchen Wegen übrigens tatsächlich der Entspannung förderlich ist, muss man auch von zwei Seiten betrachten: Ich habe mich selbst schon dabei ertappt, dass ich bei jeder kleinen Wegkreuzung - bevor ich überhaupt mal gscheit nach Zeichen und Schildern geschaut habe - das Handy rausgezogen und das GPS angeworfen habe.

Das hab ich mir Gott sei Dank wieder abgewöhnt. War nämlich ganz und gar nicht enspannend :-)

LG,
Andrea
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Re: Santiago de Compostela - Von Deutschland aus
« Antwort #37 am: Februar 10, 2018, 13:31:41 Nachmittag »
Naja, es ist natürlich subjektiv, aber nirgendwo habe ich mich gründlicher und öfter verlaufen (nicht verirrt) als eben dort.

ಆಂಡ್ರಿಯಾ

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Re: Santiago de Compostela - Von Deutschland aus
« Antwort #38 am: Februar 10, 2018, 13:43:38 Nachmittag »
Dann muss sich das geändet haben. Hab grad nachgeschaut, ich war 2011 dort.

Wie die Zeit vergeht ... :-)
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Re: Santiago de Compostela - Von Deutschland aus
« Antwort #39 am: Februar 10, 2018, 14:28:44 Nachmittag »
Dann muss sich das geändet haben. Hab grad nachgeschaut, ich war 2011 dort.

Wie die Zeit vergeht ... :-)

Ich war 2015/2016/2017. Und hab mich oft genug verlaufen. War aber stets meine Schuld.

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Re: Santiago de Compostela - Von Deutschland aus
« Antwort #40 am: Februar 10, 2018, 14:32:44 Nachmittag »
Hallo beemaster

Verlaufen gehört zum Leben.....ein Umweg, der nicht mit den direkten Weg übereinstimmt. Ich kenne ein paar im Pfälzer Wald.....laufe in ein paar Wochen nochmal da durch....mal sehen:-)

ಆಂಡ್ರಿಯಾ

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Re: Santiago de Compostela - Von Deutschland aus
« Antwort #41 am: Februar 10, 2018, 14:41:48 Nachmittag »
Ich war 2015/2016/2017. Und hab mich oft genug verlaufen. War aber stets meine Schuld.

Es gibt ja auch das Phänomen, dass man bei gut ausgeschilderten Wegen nicht so aufmerksam ist und sich deshalb immer wieder mal vergeht.

Oder das andere Phänomen, dass man sich auf Wegen mit Pilgergesellschaft eher vergeht als auf einsamen. Weil man sich auf Gespräche konzentriert. Hab deswegen schon einige Umwege in Kauf genommen. Aber da gilt ja dann immer: Geteiltes Leid ist halbes Leid ;-)

Ich war halt schon auf Wegen unterwegs, da wär ich mit meinem problembehafteten Orientierungssinn wirklich verloren gewesen. Z. B. aufm Jakobsweg Südtirol im letzten Jahr. Da trifft man in den Bergen auf manchen Etappen am Tag auf 2 oder 3 Schilder. Oder aufm Franziskusweg. Oder auf Wegen, wo ich Varianten gegangen bin. Varianten sind meistens schlechter ausgeschildert. Oder auf Wegen, die ich "rückwärts" gegangen bin. Da z. B. sind Tracks wirklich unverzichtbar.

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Re: Santiago de Compostela - Von Deutschland aus
« Antwort #42 am: April 22, 2018, 06:23:42 Vormittag »
Hallo, für den ersten Teil Deines Wegs bis Metz würde ich vom Taunus aus gehen:
Mainz - Worms (Rheinhessisher Jakobsweg)
Worms - Metz (Klosterroute)
Schau mal auf der Seite der St. Jakobus-Gsellschaft Rheinland-Pfalz-Saarland e.V. vorbei!
"http://www.jakobusgesellschaft.eu/wp-content/uploads/wirkungsbereiche_regionalgruppen.png"
Bin von Speyer nach SdC, allerdings in Etappen, vor 30 Jahren gegangen weiter über Vézélay - Limoges - Périgueux  Orthez - St.Jean-Pied-de-Port

LG
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