Autor Thema: Wolfram von Eschenbachs Parzival, Friedrich II. und Franz von Assisi  (Gelesen 172 mal)

Mario d'Abruzzo

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 4876
  • https://sutterer.eu
    • ::: cammino al dente :::
Wolfram von Eschenbachs Parzival, Friedrich II. und Franz von Assisi
« am: März 05, 2018, 22:29:47 Nachmittag »
Zitat (Quelle): "„Das ist nach Wolfram des Menschenlebens höchstes Ziel, daß man sich des Himmels Huld verdiene, ohne den Freuden der Erde den Rücken zu kehren.“
– Friedrich von der Leyen im Nachwort, 1912, in Wilhelm Hertz: Parzival (Ausgabe 2002, S. 431 f.)"

Gestern sendete das ZDF aus der Reihe Terra X die Doku

Superhelden (3/3): Parzival ZDF-Mediathek-Link 43:00

Diese Sendung hat mich schwer beeindruckt, wurde dieser Versroman Wolfram von Eschenbachs doch am Anfang des 13. Jahrhunderts geschrieben, in einem Zeitfenster, in dem Franziskus in und um Assisi auf seiner Sinnsuche umherwanderte, im dem ganz in der Nähe ein künftiger deutscher Kaiser, der spätere Friedrich II., geboren wurde und seine hier früheste Jugend verbrachte. Die Päpste Innozenz III., Honorius III., Gregor IX. und Innozenz IV. waren am Schicksal der beiden in Umbrien geborenen Francesco und Federico beteiligt. Die Kreuzzüge fanden statt.

Wer den Franziskusweg verstehen möchte, der kommt nicht umhin, diesen beschriebenen Zeitraum im Mittelalter als Ganzes zu betrachten. Ein Stück Europäischer Geschichte...

Diese Doku könnte dazu Hintergrund-Informationen liefern.

Mario
« Letzte Änderung: März 06, 2018, 01:47:40 Vormittag von Mario d'Abruzzo »
HOFFNUNG ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht. Václav Hável
ZUVERSICHT Lieblingswort von Karl Kardinal Lehmann †

Mario d'Abruzzo

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 4876
  • https://sutterer.eu
    • ::: cammino al dente :::
Re: Wolfram von Eschenbachs Parzival, Friedrich II. und Franz von Assisi
« Antwort #1 am: März 06, 2018, 01:45:24 Vormittag »
Hl. Rosa von Viterbo • Heilige des Tages...

Terziarin, Mystikerin

* 1233 (oder 1234) in in Italien
† 6. März 1252 (?) daselbst

Rosa, Tochter armer Eltern, wurden schon als Kind mystische Gnaden-Erweise zuteil, sie lebte asketisch und kasteite sich. Von einer schweren Krankheit geheilt, wurde sie 1250 Franziskaner-Terziarin und machte sich als Predigerin einen Namen. In der Auseinandersetzung zwischen Kaiser Friedrich II. und Papst Innozenz IV. vertrat sie die Position der Kirche, wurde aus der Stadt vertrieben und konnte erst nach Friedrichs Tod, als die Stadt der Herrschaft des Papstes unterstand, zurückkehren. Die nun erbetene Aufnahme in den Klarissenorden wurde ihr wegen ihrer Armut dreimal versagt. Aus Kummer wurde sie krank und starb im Alter von 18 Jahren. Sechs Jahre später wurde ihr unverwester Leib in die Kirche des Klarissenklosters übertragen.

Quelle: http://evangeliumtagfuertag.org/main.php?language=DE&module=saintfeast&localdate=20180306&id=2091&fd=0

Mario
HOFFNUNG ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht. Václav Hável
ZUVERSICHT Lieblingswort von Karl Kardinal Lehmann †