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Autor Thema: Rucksack mit Belüftung oder ohne?  (Gelesen 484 mal)
scottishgirl
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Beiträge: 47


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« am: Mai 28, 2010, 16:45:03 »

hallöchen...
mal wieder ne Rucksackfrage wink

Ich war gestern in einem Fachgeschäft und habe mich beraten lassen. Die beschäftigen in diesem Geschäft nur Leute, die auch wirklich Weltenbummler sind! Ich habe dem Typen über den Camino erzählt, und er wusste Bescheid.

Als es um den Rucksack ging, sagte ich, dass ich einen leichten möchte. Also hat er mir einen Osprey Kestrel 48 L empfohlen.

http://www.ospreypacks.com/Packs/KestrelSeriesTorsoAdjustable/Kestrel48/

Das ist hier (Schottland) eine der besten Marken. Der war total leicht (1.6 kg), hatte aber kein Rückenbelüftungssystem.
Der Verkäufer meinte, dass mit dem Belüftungssystem ist der Rucksack sofort viel schwerer (über 2 kg), und auch schwieriger zu packen, wegen dem Metall, was dem Rucksack diese Form gibt, damit er vom Rücken wegbleibt.

Man schwitzt ja eh, wenn man läuft, macht das Belüftungssystem wirklich so einen Unterschied? Der Rucksack saß super und hat sich sehr gut angefühlt.

Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?

Danke wink
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JuArbPortal
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Beiträge: 143


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« Antwort #1 am: Mai 28, 2010, 19:09:59 »

Wenn er gut sitzt, dann nimm ihn doch wink Ob mit oder ohne Netzrücken, das ist wie so oft eine Überzeugungssache. Ich habe einen mit und würde ihn auch nicht mehr hergeben. Ich finde es sehr angenehm, wenn der Rücken (fast) trocken bleibt. Aber sehr viele sind ohne Belüftungsrücken unterwegs und sind auch zufrieden.
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Weitere Informationen auch auf meiner Seite:

Pilger-FAQ: Häufig gestellte Fragen zum Pilgern auf Jakobswegen
Caminantina
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« Antwort #2 am: Mai 28, 2010, 21:31:53 »

Hallo,

wir sind zu zweit gepilgert, mein Freund hatte einen Rucksack ohne Netz und in fast jeder Pause einen nassen Rücken. Ich hatte einen mit Netz und fast nie einen
nassen Rücken. Das ist der Vorteil. Wenn es sowieso heiß ist, dann trocknet der Rücken in der Pause einfach, wenn es etwas windig ist, dann ist es schon unangenehmer.  Es gibt z.B. von Deuter Netzrucksäcke auch mit 1600 g Gewicht, sogar ein extra Damenmodell. Die sind allerdings ca. 10 l kleiner als der,für den Du den Link reingestellt hast, die reichen aber auch.

Das Unangenehme an den Netzrucksäcken ist, dass sie nicht vernünftig alleine stehen, wenn man sie unterwegs abstellt (z.B. wenn man mal ....). Man muss sie immer mit Stock hinstellen oder irgendwo anlehnen. Das ist der Nachteil.

Ich würde aber auch nicht mehr tauschen....

Buen Camino
Gabriele
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Mein Blog - Mit Santiago nach Santiago - Vom Pilgern und Nachfolgen
http://imAntlitzderLiebe.wordpress.com

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http://jubileo2010.wordpress.com
Leonina
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« Antwort #3 am: Mai 28, 2010, 22:38:56 »

Ich hab den Osprey Kestrel 38 - also den gleichen eine Nummer kleiner - und ich war damit im April, als es so warm war, damit 1 Woche unterwegs. Ich bin sehr zufrieden damit. Er lässt sich sehr gut anpassen und ich hab auch nicht extrem am Rücken geschwitzt. Mir hat der auch von der Größe gereicht. Ich hatte alles drin, was ich auch für 6 Wochen brauche.

Buen Camino
Leonina
« Letzte Änderung: Mai 28, 2010, 22:47:51 von Leonina » Gespeichert
scottishgirl
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Beiträge: 47


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« Antwort #4 am: Mai 29, 2010, 11:32:48 »

Super! Danke fuer Eure Hinweise! Also ich werde fuer den stimmen, der gut sitzt. Osprey - here I come smiley
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grünhinterdenohren
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Beiträge: 6


« Antwort #5 am: Juli 29, 2010, 13:01:25 »

Hallo zusammen!

 Muss das leidige Rucksackthema jetzt nochmal hochholen....
Ich habe mich für meinen Camino im September jetzt für einen 40 Liter Rucksack von Vaude (Tour 40) entschieden.
Dieser hat so ein Rückenbelüftungssystem (ich schwitze gern und viel, deswegen...), das man aber laut Herstellerangaben auch so lockern kann, dass der Rucksack quasi am Rücken anliegt (für schwerere Wegpassagen)...
Jetzt hab ich besagten Rucksack zuhause mal mit 8 Kilo (Wasserflaschen) beladen und hab ihn mir  versucht fachgerecht umzuschnallen und bin damit ein bisschen durch die Wohnung getrabt....
Und was soll ich sagen, besonders "gut" fühlte sich das ganze nicht an Wink  Mal abgesehen davon, dass 8 (mit Rucksack fast 10) Kilo sich doch schwerer als vermutet anfühlen, "schwankt" der Rucksack beim  Gehen ziemlich hin und her, also von rechts nach links! Finde es zwar irgendwie logisch, dass der Rucksack eben durch dieses Belüftungssystem nicht so kompakt am Rücken klebt wie "normale" Rucksäcke, aber irgendwie fühlte ich mich so ganz schön instabil....   (wenn ich den Abstand von Netz zum Rücken minimiere, ändert sich dieses Schwank-Gefühl übrigens kaum)
Was meint ihr dazu? Ist das einfach Gewohnheitssache?? hab ich den Rucksack falsch umgeschnallt ?(wobei ich mich eigtl. genau an die "Gebrauchsanweisung" gehalten hab und sowohl Hüftgurte als auch Schultergurte ziemlich straff gezogen hatte)

Hat einer von auch schon Erfahrungen mit dem Vaude Tour 40 gesammelt??

 Oder vielleicht wollt ihr ja mal schreiben, welche Rucksackmodelle so euer Favorit waren?? (dann kann ich zur Not auch nochmal umtauschen gehen)

DankeDankeDanke schonmal Smiley

Lena
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Sirion
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Beiträge: 21


« Antwort #6 am: Juli 29, 2010, 13:31:13 »

Hi Lena,

wenn du nur Wasserflaschen in den Rucksack getan hast, dann fühlt sich beinahe jeder Rucksack schwammig an. Die schweren Sachen sollten ca. in Schulterhöhe nah am Rücken sein und nicht im halbleeren Rucksack ganz unten. Hier steht etwas darüber (ganz nach unten scrollen). Versuche doch einfach mal, den Rucksack realitätsnah zu packen und probiere es dann noch einmal aus. Zur Not pack unten den Schlafsack rein, an den Rücken die Flaschen und dahinter ein Kopfkissen o.ä.

Ich habe mich für den Deuter ACT lite 40+10 entschieden. Der sitzt bei mir am besten.

Viele Grüße
Enrico
« Letzte Änderung: Juli 29, 2010, 13:34:24 von Sirion » Gespeichert
Gerhard.1
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Beiträge: 232


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« Antwort #7 am: Juli 29, 2010, 14:05:22 »

Hallo scottishgirl,

wenn Du schon bei Osprey gelandet bist, dann schau Dir doch außerdem diesen an:

http://www.ospreypacks.com/Packs/ExosSeriesSuperlight

Den habe ich mir dieses Jahr gekauft und war damit auf der Via Tolosana vor Arles nach Toulouse unterwegs, einfach super in jeder Beziehung. Der Exos 34 reicht vollkommen aus, er wiegt nicht mal 1000 g. Meine Frau hat ihn auch gekauft, glaubte zuerst er wäre zu klein und hat den Exos 46 mit nach Hause genommen zum Probepacken. Danach hat sie ihn zurückgegeben und auch die Größe 34 genommen. Wir sind beide sehr zufrieden und hatten keinen zusätzlich nassen Rücken, nicht mal unter den Schultergurten, die ebenfalls belüftet sind.
Es gibt sie jeweils in S-, M- und L-Ausführung, entsprechend der Rückenlänge.
Wenn Du beim anderen Modell bleibst, würde ich den mit 38 l und nicht unbedingt den mit 48 l nehmen.

Viele Grüße
Gerhard
« Letzte Änderung: Juli 29, 2010, 15:34:02 von Gerhard.1 » Gespeichert

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Dernasenach
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« Antwort #8 am: Juli 30, 2010, 21:33:12 »

Grüsse nach Schottland !

Ich kann mich nur Enrico anschliessen ... Hab auch den Deuter ...und wenn er Kippt dann Kippt er eben, weil ohne Tragesystem .
Ist nicht wirklich tragisch wenn er kippt  dann hebt Mann/Frau ihn eben auf...na und.

Hab zwar die 10l Reserve im Deckel nie wirklich gebraucht aber bei 1.6kg/Rucksack  fallen diese zusätzlichen Liter eh nicht wirklich ins Gewicht .
Aber hätte ich Sie gebraucht wären Sie da gewesen !
Den Deuter gibt es auch in SL Version ! ( (Etwas schmäler)
Ausserdem glaube ich den Schultergurten wird zu viel Aufmerksamkeit geschenkt. Für mich war der wichtigste der Hüftgurt ...der trug das Gewicht . Die Schultergurte verhinderten bei mir nur das nach hinten kippen.
So nun hoffe ich es findet einjeder "seinen" Rucksack denn es trägt ihn einjeder selbst!!
Buen Camino
Roland
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