Hallo,
bin zurück. Es war sehr heiß. Kein schönes Wetter zum wandern. Aber die norddeutsche Natur hat was zu bieten

Der Weg ist eine Erfahrung wert. Ich war allein, wirklich allein. Am 2. Tag hat mich ein Radpilger angesprochen. Wir haben uns eine Weile ausgetauscht und am 3. Tag haben 2 (Paar) Pilger in der gleichen Unterkunft übernachtet. Aber wir haben uns nur so am Rande gesehen.
Woran ich mich gewöhnen musste war, man muss am besten schon einen Tag voraus wissen wie weit man pilgern möchte um eine günstige Übernachtung zu bekommen.
Vllt liegt es am Frau sein, aber ich habe doch so manches mal einen falschen Weg eingeschlagen. Weil die Zeichen fehlten oder für meine Begriffen verkehrt hingen. Das hat bei der Hitze doch leicht genervt.
Kopf hängen lassen und den Gedanken hinterher laufen war so nicht immer möglich. Da ist der spanische Weg schon allein durch die vielen gelben Pfeile sehr viel einfacher gestaltet.
Konnte in Vechta mit dem Autor (nur Teile davon) sprechen. Er sagte, dass die Beschilderung leider nicht anders möglich sei, da nicht überall der Weg als Pilgerweg ausgeschrieben werden durfte. Und viele Schilder werden einfach entfernt.....
Also, wer allein sein möchte - hier gibt es noch die Chance.
Wer mehr wissen möchte kann gerne mailen.
Buen Camino
Dori